• Wirtschaft

Aa en Hunze schließt 2024 mit 8,2 Millionen Euro Überschuss ab

Eurobanknoten
Eurobanknoten Foto: Pixabay via Pexels

Die Gemeinde Aa en Hunze hat das Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 8,2 Millionen Euro abgeschlossen. Das geht aus dem Jahresabschluss hervor, den Bürgermeister und Beigeordnete dem Gemeinderat vorgelegt haben.

Gut 4 Millionen Euro davon fließen in die freie allgemeine Rücklage, den finanziellen Puffer der Gemeinde.

Der Überschuss ergibt sich unter anderem aus höheren Gebühreneinnahmen für Bau- und Umweltgenehmigungen, aus reservierten Budgets, die frei geworden sind, und aus niedrigeren Kosten für die Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge und von Asylsuchenden. Es gab auch Mehrkosten: Die Kosten für die Abfallentsorgung stiegen, und wegen niedrigerer Zinsen waren höhere Pensionsrückstellungen für (ehemalige) Amtsträger nötig.

Die Beigeordnete Kiena ten Brink (Finanzen) sagt: „Eine gesunde finanzielle Ausgangslage ist notwendig, denn auch auf unsere Gemeinde kommen Herausforderungen zu.“ Damit meint sie 2026, das sogenannte Abgrundjahr (ravijnjaar), in dem die Zuweisungen des niederländischen Staates an die Gemeinden deutlich sinken. Aa en Hunze rechnet für dieses Jahr mit einem Defizit von 1,4 Millionen Euro.

Um den Haushalt dauerhaft im Gleichgewicht zu halten, prüft die Gemeinde zusammen mit dem Gemeinderat, welche Schritte nötig sind. Das kann bedeuten, dass möglichst wenige neue Aufgaben hinzukommen und dass im Sozialbereich Prioritäten gesetzt werden, wo die Kosten wegen der Alterung der Bevölkerung und höherer Ausgaben für die Jugendhilfe voraussichtlich steigen.

Der Gemeinderat berät am 26. Juni über den Jahresabschluss.

Zurück zu allen Artikeln

Galerie

Galerie