Natur

Hertenkamp

Friedensbaum im Hertenkamp
Friedensbaum im Hertenkamp Foto: Rolde.nl - 2024

Tiergehege am Bosrand in Rolde mit Hirschen, Schwänen, Kaninchen und allerlei Geflügel. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang im angrenzenden Wald verbinden.

Im Hertenkamp leben Hirsche, Schwäne und Kaninchen und Geflügel wie Hühner, Gänse, Enten, Pfauen und Truthühner. Im Frühjahr kommen junge Enten und Gänse dazu, im Sommer werden die Hirschkälber geboren, und Küken laufen das ganze Jahr über herum.

Die Tiere werden von Freiwilligen versorgt: werktags von den Freiwilligen von De Trans, am Wochenende von Leuten aus der Umgebung. Sie füttern die Tiere und pflegen auch den Hertenkamp selbst.

Hunde müssen an die Leine. Brot füttern ist erlaubt, aber in Maßen: Die Tiere bekommen schon genug zu fressen.

Dass es den Hertenkamp noch gibt, ist dem Dorf zu verdanken. Im Jahr 2000 wollte die Gemeinde Aa en Hunze sparen und schlug vor, den Hertenkamp aufzulösen und das Grundstück zu verkaufen. Dagegen gab es viel Widerstand: Oppositionsparteien, Dorfvereine und Gewerbevereine wurden aktiv, und es wurden mehr als 1.500 Unterschriften gesammelt. Der Plan wurde abgelehnt, und der Gemeinderat beschloss, dass die Einwohner von Rolde selbst für den Hertenkamp verantwortlich sein sollten. Am 1. September 2003 ging die Verwaltung offiziell an die Stichting Hertenkamp Rolde über.

Zurück zu Natur

Galerie

Galerie