Am Huis van de Drentsche Aa, dem Informationszentrum, und am Bistro Aa in Deurze beginnt ein neuer, 2,3 Kilometer langer Wanderweg, der am Denkmal und am Deurzerdiep entlangführt. Die Route gehört zum Netz der Wanderknotenpunkte, und sieben Organisationen haben daran mitgearbeitet, darunter der Naturbildungsverein IVN, der Nationalpark, der Geopark De Hondsrug, die Gemeinde und die Provinz.
Für Grundschulkinder liegt von Montag, 14. Juli, bis Montag, 25. August, im Bistro Aa ein Rätsel bereit, das sie unterwegs lösen können. Wer es gelöst hat, bekommt im Bistro eine Wertmarke für ein Eis.
Mit dieser Ausweisung hat Drenthe jetzt vierzehn geologische Denkmäler. Die Provinz weist solche Orte aus, weil sie zeigen, wie Eis, Wind und Wasser die Landschaft geformt haben, und möchte so mehr Menschen mit der Geschichte des Bodens von Drenthe vertraut machen.
Ein Bachtalsystem besteht aus Bächen und der Landschaft um sie herum. Das der Drentsche Aa gehört nach Angaben der Provinz zu den am besten erhaltenen in Westeuropa, und das Gebiet zählt zu den ältesten ununterbrochen bewohnten Teilen der Niederlande. Der größte Teil liegt im Nationalpark Drentsche Aa und im UNESCO Global Geopark De Hondsrug. Ein Teil ist außerdem Natura-2000-Gebiet und gehört zum Natuurnetwerk Nederland, dem niederländischen Netz von Naturgebieten, was ihm zusätzlichen Schutz gibt.
„Mit der Ausweisung des Bachtalsystems der Drentsche Aa als geologisches Denkmal zeigen wir, wie besonders der Boden unter unseren Füßen ist. Das verdient Aufmerksamkeit und Schutz“, sagt Jumelet.
Auch Vertreter der UNESCO-Prüfungskommission waren bei der Enthüllung dabei. Sie waren in dieser Woche zur Evaluierung des Geoparks De Hondsrug in Drenthe, die alle vier Jahre stattfindet.