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Grolloo erinnert mit Konzert und Porträts in der Kirche an Harry Muskee

Grolloo hat am Freitag, 25. September, an den Bluessänger Harry Muskee erinnert, mit einem Konzert in der Kirche, das schon lange im Voraus ausverkauft war. Am Samstag und Sonntag war dort eine Ausstellung mit siebzehn Kunstwerken über ihn zu sehen.

Muskee, der Sänger von Cuby & The Blizzards, starb am 26. September 2011 in seinem Wohnort Rolde, genau fünfzehn Jahre vor dem Samstag des Gedenkwochenendes. Die Stiftung Kerk19 Grolloo organisierte das Wochenende zusammen mit dem C+B Museum und dem Café Hofsteenge.

Egbert Meijers eröffnete am Freitagabend die Ausstellung und erzählte vom Grolloo der sechziger Jahre, als Muskee ganz in die Nähe seines Elternhauses zog, und von seinem letzten Gespräch mit dem Sänger, kurz vor dessen Tod.

Danach spielten Robbert Fossen und nach der Pause die Cat Fever Band ein akustisches Blueskonzert mit Stücken von Cuby & The Blizzards und von Musikern, die Muskee inspiriert hatten. Als sie zum Schluss gemeinsam spielten, tanzte das ganze Publikum zwischen den Kirchenbänken und klatschte mit.

Die siebzehn Kunstwerke, vor allem Gemälde, hat das C+B Museum der Stiftung geliehen; ein Teil davon war nach Angaben der Veranstalter noch nie öffentlich zu sehen. Eines der Porträts stammt von einem Fan aus Giessenburg, der es dem Museum als Leihgabe überlassen hatte; nach seinem Tod im Jahr 2025 schenkte seine Frau das Porträt dem Museum. Sie war am Freitag beim Konzert und kam am Wochenende, wie weitere Konzertbesucher, für die Ausstellung zurück.

Die Kirche von Grolloo wurde 1853 mit Geld gebaut, das die Einwohner des Dorfes zusammengetragen hatten. Einmal im Monat findet dort noch ein Gottesdienst statt, und Kerk19 möchte das Gebäude darüber hinaus häufiger für Ausstellungen, Konzerte und Vorträge nutzen.

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