Die Provinz arbeitet dabei mit Rijkswaterstaat Noord-Nederland zusammen, der nördlichen Abteilung der staatlichen Straßen- und Wasserbaubehörde. Mit der zusätzlichen Fahrspur kommt der Verkehr leichter von der N33 herunter, wodurch die Staugefahr auf dieser Straße sinkt. Die Busspur auf der Südseite, zum ÖPNV-Knotenpunkt Gieten, wird verlängert, damit Busse im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr am Stau vorbeifahren können. Ob auch auf der Nordseite des Verkehrsknotens eine Busspur entstehen kann, prüft die Provinz noch.
An der Ausfahrt Gieten, auf dem Oelenboom, stehen derzeit Barrieren, die verhindern sollen, dass sich Autofahrer im Stau auf der N34 vordrängeln. Sie werden durch eine Leitplanke ersetzt, weil das übersichtlicher ist.
Die neue Verkehrsführung bleibt bestehen, bis die Überführung am Verkehrsknoten fertig ist, voraussichtlich 2030. An ihrem Entwurf wird noch gearbeitet.
„Wir wollen nicht auf den Bau der Überführung warten, sondern schon jetzt Schritte unternehmen“, sagt Henk Jumelet, Mitglied der Provinzregierung.
An anderen Stellen der N34, zwischen Zuidlaren und De Punt sowie zwischen Exloo und Borger, kommen auf beiden Straßenseiten befestigte Seitenstreifen und ein Überholverbot. Dort wird auch die grüne Fahrbahnmarkierung breiter, mit doppelten Rüttelstreifen. Diese Arbeiten laufen gleichzeitig mit der Instandhaltung der N34, und alle Arbeiten, auch die bei Gieten, müssen spätestens im Dezember 2026 abgeschlossen sein.