Vom Verkehr, der eigentlich über die N33 nach Assen fahren müsste, wählen laut Dorpsbelangen 60 Prozent den Weg durch Rolde.
Die Gemeinde Aa en Hunze hat bereits Maßnahmen ergriffen. An gefährlichen Übergängen, etwa an der Asserstraat, stehen Warnleuchten und Schilder. Außerdem wird über geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen gesprochen, etwa Verschwenkungen der Fahrbahn.
Dorpsbelangen hält das nicht für ausreichend und will, dass nicht nur die Asserstraat betrachtet wird, sondern auch die anderen Durchgangsstraßen im Dorf, etwa der Abschnitt durch den Ortskern bis zu den Auf- und Abfahrten der N33 kurz außerhalb von Rolde. Vor allem will Dorpsbelangen geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen auf diesen Straßen. Vorsitzender Ben Ernens denkt an Schwellen oder andere Hindernisse, damit Autofahrer langsamer fahren müssen. „Erst dann werden Autos wirklich davon abgehalten, den Weg durch Rolde zu nehmen“, sagt Ernens.
Eine der Hauptursachen ist laut Dorpsbelangen, dass die Umgehungsstraße um Assen auf der Seite von Rolde nie fertiggestellt wurde. Dadurch fährt der Verkehr durch das Dorf. Dorpsbelangen findet, dass die Nachbargemeinde Assen Rolde damit ein Problem aufbürdet, und bittet auch die Provinz Drenthe, es anzugehen.
In der Petition fordert Dorpsbelangen die Gemeinde und andere Beteiligte auf, tätig zu werden. Unterzeichnen kann man sie auf petities.nl.